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Digitalisierungsprojekt „Holzmann-Bildarchiv“ beendet

Die Durchführung des Digitalisierungsprojektes bzw. seiner Teilabschnitte verlief erwartungsgemäß, nachdem für den Projektablauf Konzepte für mehrere Werk­strecken zur zeitgleichen und parallelen Digi­talisierung der Fotos entwickelt worden sind, um die außerordentlich große Menge von fast 400.000 Fotos in der geplanten Zeit von zwei Jahren bewältigen zu können. Die gesetzten Ziele wurden erreicht, obwohl wir mit einer Verzögerung von fast fünf Monaten beginnen mussten. Dem BBWA gelang dies durch die konstruktive Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, der Werkstatt Faktura und den Bildarchivarinnen.

Endspurt

Der Endspurt des Projektes hat begonnen – derzeit sind bereits alle Fotos digitalisiert, jetzt folgt die Nachbearbeitung und Korrektur von Zweifelsfällen und zurückgestellten Problemprojekten sowie der Fotoalben. Der „Flaschenhals“ des Projektes bleibt die Metadatenvergabe, die händisch bzw. in Stapelverarbeitung bei den Bildarchivarinnen und im Wirtschaftsarchiv erfolgt und noch nicht abgeschlossen ist.

Vier neue Projektstudien

Im Zuge ihrer Arbeiten zum „Ingenieurprojekt“ veröffentlichen Studenten der Studienrichtung Bauingenieurwesen der FH Potsdam vier neue Projektstudien zu Bauausführungen der Philipp Holzmann AG aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es handelt sich um das Thema „U-Bahnbau in Berlin“ (1900 bis 1930) sowie Themen aus den 1930er und frühen 1940er Jahren: „Universitätsklinik Teheran“, „U-Boot-Bunker Lorient“ und „Reichparteitagsgelände Nürnberg“. Die Projektstudien, die anhand der vorhandenen Baufotografien aus dem Bildarchiv der ehemaligen Philipp Holzmann AG erarbeitet wurden, werden nach ihrer hochschulinternen Verteidigung am 21. Januar 2014 Netz gestellt. Prof. Dr. Andreas Kahlow, FH Potsdam