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Vier neue Projektstudien

Im Zuge ihrer Arbeiten zum „Ingenieurprojekt“ veröffentlichen Studenten der Studienrichtung Bauingenieurwesen der FH Potsdam vier neue Projektstudien zu Bauausführungen der Philipp Holzmann AG aus dem frühen 20. Jahrhundert. Es handelt sich um das Thema „U-Bahnbau in Berlin“ (1900 bis 1930) sowie Themen aus den 1930er und frühen 1940er Jahren: „Universitätsklinik Teheran“, „U-Boot-Bunker Lorient“ und „Reichparteitagsgelände Nürnberg“. Die Projektstudien, die anhand der vorhandenen Baufotografien aus dem Bildarchiv der ehemaligen Philipp Holzmann AG erarbeitet wurden, werden nach ihrer hochschulinternen Verteidigung am 21. Januar 2014 Netz gestellt. Prof. Dr. Andreas Kahlow, FH Potsdam

Website neu gestaltet und fast 1.000 Bilder digitalisiert

In den letzten Monaten sind wir in zweierlei Hinsicht gut vorangekommen: Einerseits haben wir diese Website deutlich verbessert. So wurden die Inhalte und das Menü überarbeitet und ausgebaut. Für die Weltkarte zu den Bauprojekten und die Verzeichnisse (1900-1970, 1971-2000) wurde durch ein neues Layout mehr Platz geschaffen. Außerdem können wir nun auch aus den Verzeichnissen heraus auf die Galerien verlinken. Andererseits hat die Zahl der digitalisierten, mit Metadaten versehenen und in Galerien veröffentlichten Bilder inzwischen schon fast die 1.000 erreicht. Mit der steigenden Anzahl der Bilder wird aber sehr deutlich, dass der Aufwand für die Erschließung und Bereitstellung der Bilder im Web mit den derzeitig notwendigen manuellen Arbeitsschritten und dieser WordPress-Lösung zu hoch ist. Wir benötigen endlich ein professionelles Media-Asset-Management-System, über das verschiedenste Schritte automatisiert werden können.

Exkursion zum Institut für Stadtgeschichte, Frankfurt am Main

Im Rahmen des interdizsiplinären Lehrprojektes „Bildarchiv der Philipp Holzmann AG“ an der FH Potsdam wurde vom 18. – 19. November 2010 eine Exkursion nach Frankfurt am Main unternommen. Die studentische  Projektgruppe und ihre Dozenten, Prof. Schreyer und Prof. Kahlow, hatten in der Stadt des ehemaligen Hauptsitzes der Firma Philip Holzmann AG ein Treffen mit Frau Goldhammer vom Institut für Stadtgeschichte und mit Herrn Marx, einem ehemaligen Abteilungsleiter der Firma, der seit den 1970ern u. a. für das damalige Firmenarchiv verantwortlich war. Frau Goldhammer stellte das Stadtarchiv und seinen Werdegang sowie den Bestand zur Firma und Familie Holzmann vor und gab der Gruppe im Anschluss die Möglichkeit einige der vom Stadtarchiv übernommenen Archivalien der Philipp Holzmann AG zu betrachten. Dazu gehören unter anderem Baupläne, ein 1990 erstellter Katalog derselben, Alben (u. a. eines mit Impressionen von einer Fahrt  mit der Bagdad-Bahn) und Urkunden aus dem Familienbesitz.

Interdisziplinäres Lehrprojekt im Wintersemester

Nach der Erarbeitung erster Diplomarbeiten werden sich nun im kommenden Wintersemester Studierende des Bauingenieurwesens und der Informationswissenschaften gemeinsam in einer Interflex-Projektlehrveranstaltung mit dem Philipp-Holzmann-Bildarchiv befassen. Aus dem Vorlesungsverzeichnis: Das aus der Konkursmasse gerettete Bildarchiv der Philipp Holzmann AG bildet zusammen mit Zeitschriften und Berichten die Grundlage für die gemeinsame Arbeit. Im Zentrum steht die Erarbeitung von bauhistorischen Fallstudien und eines Digitalisierungskonzeptes für das einmalige Bildarchiv. Das Bildmaterial der ehemaligen Holzmann AG, zum Teil auch Filme und die dazugehörigen Informationen stehen in den Räumen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie in Berlin zur Recherche zur Verfügung. Kontakte mit Mitarbeitern der ehemaligen Philipp Holzmann AG in Frankfurt am Main werden genutzt, auch Reisen sind vorgesehen. Die Projektergebnisse sollen zum Ende des Semesters hochschulöffentlich präsentiert und in Form einer Website dokumentiert werden.